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Solus geht in Version 4 alias Fortitude an den Start

Die eigenständige Linux-Distribution Solus ist jetzt in der neuen Version 4 mit dem Beinamen Fortitude gestartet. Im Rahmen des Updates hat vor allem der hauseigene Budgie-Desktop mehr Feinschliff erhalten.

Das noch recht junge Solus-Projekt hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wahren Linux-Perle entwickelt. Jetzt geht die eigenständige Linux-Distribution in der neuen Version 4 alias Fortitude an den Start. Die Aktualisierung umfasst neben den üblichen Paket-Aktualisierungen auch einige neue Funktionen, die zumeist den hauseigenen Budgie-Desktop betreffen.

So ist Solus 4 standardmässig mit Budgie 10.5 ausgestattet. Der auf Gnomes GTK-Technologie basierende Desktop verfügt dank des Updates über einen neuen Caffeine Mode. Die Funktion stellt sicher, dass beim produktiven Einsatz keine System-Automatisierungen wie der Ruhezustand oder das Dimmen des Bildschirms stören.

Solus 4: Der hauseigene Budgie-Desktop wurde an vielen Stellen optimiert.

(Quelle: Solus)

Daneben bietet Budgie 10.5 neue Schnellzugriffe für Anwendungen in der Taskleiste. So lassen sich hier etwa für den Firefox-Browser direkt neue Tabs oder Fenster öffnen sowie die App gesamt auf eine andere Workspace-Seite umziehen.

Überarbeitete wurde ausserdem das Notification Center: Dort können im integrierten Kalender nun auch Wochennummern angezeigt werden. Eingehende Benachrichtigungen werden zudem auf App-Basis gruppiert und lassen sich einzeln abhaken. Das Sound-Widget zur Steuerung von Audioinhalten erlaubt ausserdem eine anwendungsbasierte Steuerung sowie eine separate Verwaltung der Output-Geräte. Wem die Lautstärke seines Systems bisher nicht ausreichte, kann dort das Volume auf bis zu 150 Prozent hochtreiben.

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